Einführung
Beim Design von Webseiten wurde ursprünglich der Begriff "Usability" verwendet, um die Verwendbarkeit von Webseiten für möglichst viele Benutzergruppen einer Webseite zu beschreiben. Mittlerweile
aber tritt der Begriff der "Barrierearmut" immer stärker in den Vordergrund. Dabei geht es
nicht nur um die Erreichbarkeit des Inhaltes für Menschen mit Behinderungen, sondern auch um die Erleichterung der Nutzung für Menschen ohne Behinderungen. Barrierefreiheit ist somit die Fortsetzung des
Usability-Gedankens auf einem hohen Standard.
Neben einer subjektiven Bewertung der Qualität von Webseiten gibt es auch einen Katalog von objektiven Kriterien und Richtlinien.
Unabhängig von der Barrierefreiheit gibt es Standards für die Qualität des Codes von Webseiten. Die Einhaltung dieser Standards ist für die Erstellung von anspruchsvollen Webauftritten unerlässlich. Sie sind die Voraussetzung für die Softwareunabhängige einheitliche Darstellung in verschiedenen Ausgabemedien und die Verwendbarkeit von Informationen im Austausch mit anderen datenverarbeitenden Programmen. Die Kenntnis der verschiedenen Dokumenttypen (Doctypes) ist die Grundlage, um Standardkonfome Webseiten zu programmieren.
Die Ziele dieser Arbeit sind:
- Im Zusammenhang mit barrierefreien Webauftritten grundlegende Begriffe zu klären und
einen Überblick über die Richtlinien zu geben, die WebseitenerstellerInnen beachten sollen. - Einen Überblick über die gültigen Dokumenttypen (Doctypes) zu geben und
deren Bedeutung für die praktische Erstellung valider Webseiten zu erläutern. - Da Erkenntnisse im Programmieren zum Großteil aus praktischer Anwendung resultieren, ist dieser Arbeit ein Online-Workshop angefügt.
Das Thema des Workshops ist Tabellenfreies Layouten mit CSS.
Dieser Kurs wurde an einer AHS im Wahlfach Informatik eingesetzt (Zeitaufwand: 5 Doppelstunden). - Der Arbeit beigefügt ist ein Testbereich, mit dem man seine Kenntnisse in HTML und CSS überprüfen kann.
Er ist in Javascript programmiert und benötigt keine Installation.
