Render-Modi für die korrekte Interpretation im Browser
Die Anzeige gleicher Dokumente unterscheidet sich in grafischen Browsern bekanntlich mehr oder weniger stark voneinander.
Um eine möglichst gleiche visuelle Darstellung der geparsten Elemente zu erreichen, wurden sogenannte Render-Modi eingeführt.
Da die visuelle Darstellung mit CSS bestimmt werden soll, hat der Render-Modus in erster Linie Einfluss auf die Interpretation von CSS - Anweisungen.
Es gibt 3 unterschiedliche Render-Modi
- Quirks-Modus
Der Quirks-Modus enspricht dem unkonformen Verhalten der Browser aus den 90er Jahren. Er ist der fehlertoleranteste Modus.
Beim Fehlen einer Doctype-Deklaration schalten alle Browser in den Quirks Mode. - Full-Standard-Mode
Parst ein Browser nach diesem strikten Modus, interpertiert er den Code so W3C-konform wie möglich.
- Almost Standard Mode
Er existiert ausschließlich bei Browsern die auf Mozilla ab Version 1.0.1 basieren (Netscape 7.0, Firebird, usw.), sowie bei Safari und neueren Konqueror Versionen.
Opera, IE und andere Hersteller kennen diesen Modus hingegen nicht.
Den Render-Modus, in dem der Browser sich gerade befindet, kann man mit folgender Javascript -Anweisung feststellen.
Die ausgegebene Meldung ist "BackCompat” oder "QuirksMode” für den Quirks Modus, oder "CSS1Mode” für den Strict Modus. Browser, die mit dem CompatMode nichts anfangen können, liefern ein "undefined” zurück.
